ADHS & Omega-3
Wie eine kleine Fettsäure Großes im Körper bewirkt!

Wenn es um ADHS geht, suchen viele nach Unterstützung abseits der klassischen Medikation – oder nach einer sinnvollen
Ergänzung dazu. Und da stolpert man unweigerlich über Omega-3-Fettsäuren. Aber ist das nur ein teurer Hype oder steckt
da echte Wissenschaft hinter? Um das zu verstehen, müssen wir kurz ins Gehirn linsen. Bei ADHS flutscht die Reizweiterleitung
über den Botenstoff Dopamin nicht so ganz reibungslos. Die Signale versickern quasi im Niemandsland.
Der „Schmierstoff“ für deine Gehirnzellen
Hier kommen die marinen Fettsäuren EPA und DHA ins Spiel. Sie sind die ultimativen Bausteine für unsere Zellmembranen im Gehirn.
- Omega-3 macht die Membranen der Nervenzellen geschmeidig und durchlässig.
- Dadurch können Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin viel besser andocken und transportiert werden.
Klinische Studien zeigen immer wieder: Eine gute Versorgung mit hochdosiertem Omega-3 (vor allem mit einem hohen EPA-Anteil)
kann die Aufmerksamkeit, die Konzentration und sogar die Impulskontrolle spürbar unterstützen. Es ist kein Zaubermittel,
das ADHS über Nacht wegbeamt, aber es ist ein verdammt mächtiges Werkzeug für dein holistisches Wohlbefinden.
Fazit: Wer seinem neurodivergenten Gehirn etwas Gutes tun will, sollte den Fettsäuren-Status im Blick haben.
Manchmal braucht das System einfach nur den richtigen Schmierstoff, um runder zu laufen.
Quellen:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=%22Omega-3+supplementation+ADHD+review%22
https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/



